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Projekte Lastaufnahmemittel

▼Prüfgewichte inklusive Traverse, Eigengewicht: 60t.

Die Traverse mit modular kombinierbaren Gewichten dient unserem Kunden für die jährliche Überprüfung von innerbetrieblichen 2, 5, 10, 20, 30, 50 und 60t. Krananlagen.

Die Gewichte haben Anhängenocken auf jeder Seite.


H-Traverse zum Aufnehmen der Prüfgewichte 
Tragfähigkeit: 58t.
Eigengewicht: 2t.
Kranseitig für Kranhaken
Lastseitig mit 4 Stk. Kettengehänge mit Verkürzungshaken 
Lackierung: RAL 1007 (narzissengelb) 
Gesamtschichtdicke: 80 µm   

Inklusive: 
Dokumentation, statische Auslegung und Genehmigungszeichnung

Andere Module und Gewichte sind ebenso möglich. Sprechen Sie uns gerne an.

 

▼Wendevorrichtung für Stahlplatten

 

Die Vorrichtung besteht im Wesentlichen aus zwei gegenüberstehenden Tischen mit einer Auflagefläche von jeweils 1400 x 900 mm. An der beim Schwenken unten befindlichen Seite des Tisches sind die tragenden Stahlprofile um 90° nach oben abgewinkelt, um bei der 90° Schwenkung die zu wendende Platte auch in senkrechter Position sicher zu halten.

Beide Tische sind gegenüberliegend angeordnet und werden durch je zwei Hydraulikzylinder um 100° geschwenkt werden.

Die Tische sind auf einer tragenden Unterkonstruktion, auf der der eine Tisch fest und der andere Tisch in Richtung gegeneinander verfahrbar montiert ist. Das Verfahren erfolgt gleichfalls durch zwei Hydraulikzylinder, die den auf Rollen gelagerte Tisch um ca. 300 mm bewegen können. Diese Unterkonstruktion ist auch für die Montage der hydraulischen und elektrischen Komponenten vorgesehen. Darüber hinaus ist der Rahmen auch die Montagebasis für einen die Vorrichtung umschließenden optionalen Lichtvorhang vorgesehen.

Als Antriebsquelle für die Tischbewegungen ist ein Hydraulikaggregat in Mitteldruckausführung vorgesehen, dass die Zylinder entsprechend den Steuerbefehlen mit Öl beaufschlagt. Die entsprechenden Ventile in proportional Ausführung werden elektrisch und/oder hydraulisch angesteuert und leiten die für die Funktion geforderten Bewegungen der Tische in ihrer Wechselwirkung zueinander ein und erhalten sie bis zum Abschluss des Wendevorganges aufrecht. Ein besonderes Augenmerk bei der Auslegung des Hydrauliksystems lag auf der Bewegungssicherheit und dem feinfühligen Umsteuern der Tischbewegung im Wechsel zwischen Druck und Zug. Aus der Geometrie der Drehachsen der Tische ergibt sich, dass die Lastwirkung auf die Kippzylinder zwischen + 2,6 t (Druck) und -5,6 t (Zug) wechselt. Die Hydraulik wird so ausgeführt, dass die erforderliche Leistung sichergestellt ist und eine Überlastung der Komponenten im Regelbetrieb nicht möglich ist. Entsprechende Filter und falls erforderlich ein Kühlsystem verbunden mit einem großzügig bemessenen Tankvolumen sichern eine hohe Verfügbarkeit des hydraulischen Systems.

Die notwendige elektrische Steuerung wird komplett in ein Stahlblechgehäuse verbaut, das alle erforderlichen Komponenten beinhaltet. Kern der Steuerung ist eine SPS, in der die Betriebsparameter entsprechend der Programmvorgabe verarbeitet werden. Weiterhin werden in ihm die Not-Halt Funktion und alle zur Steuerung der Funktionen erforderlichen Relais und Auswerteeinheiten verbaut.

Die Bedienung der Wendevorrichtung erfolgt über ein Bedientableau in dem ein Touchpanel zur Eingabe der der Funktionsparameter wie Tisch 1 schwenken auf, Tisch1 schwenken ab, Tisch 1 vor, Tisch 1 zurück, Tisch 2 schwenken auf, Tisch 2 schwenken ab sowie die Automatik Start oder Stopp geschaltet werden. Ergänzend wäre es auch möglich die Automatikfunktion Start – Stopp und Not Halt mit einer Funkfernsteuerung auszuführen.

Die Auswertung der Tischposition und Neigung der Tische zueinander wird über Drehgeber bzw. Wegmesssysteme erfasst und in die Steuerung eingespeist.

Um im Handbetrieb eine Kollision der Tische zu vermeiden, wird die SPS Programmierung so ausgelegt, dass dies durch die Daten der Tischposition und der jeweiligen Tischneigung ausgeschlossen wird.

Unsere Vorrichtung wird mit federngelagerten Schwerlastrollen ausgestattet ( 4 Stück) und somit verfahrbar gestaltet.

Nach Lösung der Not Aus Situation fährt die SPS Steuerung selbstständig den Wendevorgang zu Ende.